22.01.2012: Platz 8 beim "Fritze-Cup" in Petershagen

Vielversprechender Auftakt - ernüchterndes Endergebnis

Mit einem vielversprechenden Auftaktsieg begannen die E-Junioren der SG 47 Bruchmühle den "Fritze-Cup" in Petershagen. Doch dann folgte in dem stark besetzten Turnier die Ernüchterung. Hier die Spiele im Einzelnen:


1. FC Union Berlin - SG 47 Bruchmühle 0:2


Hellwach und motiviert gingen die Bruchmühler ins Spiel und erkämpften sich gegen die quirligen Unioner die Feldüberlegenheit. Und nach einem Eindribbeln von Paul an der rechten Außenlinie gab dieser einen scharfen Pass an den langen Pfosten. Dort kam Spielführer Leon angeflogen und versenkte den Ball zum 1:0 für die SGB im Netz. Dann kam Union aber besser ins Spiel. SGB- Torwart Julian konnte jedoch mit geistesgegenwärtigen Paraden zwei Großchancen der Unioner entschärfen. In der fünften von nur sieben Spielminuten war es dann Niklas, der mit einem knallharten Flachschuss aus halbrechter Position ins lange Eck das 2:0 für sein Team erzielte.


SG 47 Bruchmühle - SV Falkensee-Finkenkrug 0:2


Ein wesentlich härterer Brocken war dann der spätere Finalist Falkensee. Gleich zu Beginn konnte Fabian im Tor mit einem tollen Fußreflex den Treffer noch verhindern, doch wenig später war er machtlos. Per Kopf erzielten die Falkenseer das 1:0. Die fast durchweg einen Kopf größeren Gegner machten weiter mächtig Druck. Nur selten gelang der SGB mal ein Entlastungsangriff. Mit einer herrlichen Kombination bis vor das Tor von Fabian gelang Falkensee dann das 2:0 und damit war der SGB-Widerstand in der kurzen Spielzeit gebrochen.


SG 47 Bruchmühle - Reinickendorfer Füchse 0:5


In der starken Gruppe A gings dann für die Bruchmühler gegen den späteren Turniersieger aus Reinickendorf. Und da hatte die SGB - das muss man so deutlich sagen - von Beginn an keine Siegchance. Cool und clever spielten die Füchse unser Team ein ums andere Mal aus und die Tore fielen wie die berühmten reifen Früchte. Kämpferisch steckte die SGB nie auf - aber spielerisch hatte sie dem Angriffswirbel der Reinickendorfer nichts entgegenzusetzen. Am Ende war das Ergebnis für die Füchse auch in dieser Höhe verdient.


BSC Marzahn - SG 47 Bruchmühle 2:0


Unglücklich ging jedoch das letzte Gruppenspiel verloren. Beide Teams spielten auf Augenhöhe und hatten wechselseitig ihre Chancen. Dann musste Abwehrchef Niklas verletzungsbedingt auf die Bank und die kurze Unordnung in der SGB-Abwehr nutzten die Marzahner zur 1:0-Führung. Dann hatte die SGB zwar noch Chancen, konnte diese aber nicht nutzen. Und 30 Sekunden vor dem Schlusspfiff machte der BSC mit dem 2:0 dann alles klar. Mit leider nur einem Gruppensieg ging es für Bruchmühle also ins Spiel um Platz 7.


SG 47 Bruchmühle - VSG Rahnsdorf 1:3


Es ging gut los. Schon nach 10 Sekunden kann sich Leon auf der linken Seite toll durchsetzen und erzielt mit seinem zweiten Turniertor den Führungstreffer für die SGB. Doch kurz danach bekommen die Bruchmühler den Ball nicht aus der Abwehr und fangen sich postwendend den Ausgleich ein. Kurz danach dann ein Freistoß für Rahnsdorf. Die SGB-Defensive ist für eine Sekunde unaufmerksam - und schon heißt es 2:1 für die VSG. Bruchmühle zwar weiter bemüht - doch ohne das nötige Glück. Am Ende gewinnt Rahnsdorf mit 3:1.


Fazit:


In einem mit starken Mannschaften besetzten Turnier hat die SGB auch noch die bessere Gruppe erwischt - mit beiden späteren Finalisten. Und nach den beiden Niederlagen gegen Falkensee und Reinickendorf sind die Bruchmühler einfach nicht mehr ins Turnier gekommen und haben dann leider auch die Spiele verloren, die sie in guter Form hätten gewinnen können. So sprang am Ende aber leider "nur" der 8. Platz heraus. Kämpferisch haben sich die Bruchmühler Jungs wie immer gut verkauft - doch spielerisch wurden ihnen durchaus die Grenzen aufgezeigt. Aber daraus können Mannschaft und Trainer-Team ja nur lernen...


Torschützen für die SGB waren: Leon Weintz (2) und Niklas Hoffmann (1).




Julian - in jedem Spiel gut beschäftigt


Theo Heckes, Co-Trainer E-Junioren, 24.01.2012


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Leon - 2-facher Torschütze


Niko - wie immer mit großem Ehrgeiz


Olli - schwerer Stand als Spielmacher

Tobi - unbändiger Kampfgeist


Fabian - tolle Reflexe